Daylight Autonomy (sDA) beschreibt, wie häufig ein Raum ohne Kunstlicht ausreichend hell ist, während Useful Daylight Illuminance (UDI) gute Bereiche von Über- oder Unterbelichtung unterscheidet. DGP bewertet Blendung, Tvis die Lichtdurchlässigkeit. Diese Größen wirken abstrakt, doch sie führen zu sehr praktischen Entscheidungen: Wo lohnt sich ein helleres Finish? Wann genügt eine Folie statt neuer Verglasung? Welche Ecke braucht zusätzliche Streuung, damit das Gesamtbild harmonischer wird?
Markiere feste Messpunkte auf einem Grundriss und miss dort zu wiederkehrenden Zeiten die Beleuchtungsstärke. Halte Wetter, Uhrzeit und Vorhangstellung fest. Fotografiere vom selben Standort mit gleichen Kameraeinstellungen, um Veränderungen zuverlässig zu vergleichen. Kleine Tabellen genügen, um Muster zu erkennen. So entlarvst du dunkle Inseln, dokumentierst Fortschritte nach Anpassungen und triffst Entscheidungen fundiert statt aus dem Bauch heraus. Das stärkt auch die Argumente gegenüber Vermieterinnen und Vermietern.
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