Die Sonne steigt flach im Winter, steil im Sommer. Wer Öffnungen nach Süden führt, kontrolliert Wärmegewinne besser, während Osten aktivierende Morgenhelligkeit schenkt und Westen oft überhitzt. Entscheidend ist die nutzbare Tiefe: etwa das 2,0‑ bis 2,5‑Fache der Fensterhöhe bietet zuverlässige Belichtung. Einfache Skizzen überlagern Schattenlängen mit Nutzungsmomenten, sodass Arbeitsplätze, Esstische und Ruheinseln genau dort landen, wo Licht wirkt, ohne zu blenden oder zu verlieren.
Materialien mit hoher Wärmekapazität glätten Temperaturschwankungen und machen passiv gewonnene Energie nutzbar. Stein- oder Estrichböden, Innenwände aus Lehm, Betonkerne oder dichtes Mauerwerk nehmen tagsüber Sonne auf und geben sie zeitversetzt ab. Entscheidend ist die Besonnung dieser Flächen, nicht bloß ihre Existenz. Matte, dunklere Oberflächen erhöhen die Absorption, Oberflächenhygiene sichert die Leistung. So entsteht ein thermisches Gedächtnis, das Abende mild macht und Morgende sanfter beginnen lässt.
Vor Beginn kartierte die Familie Sonnenstände mit Klebezetteln, markierte warme Zonen am Boden und notierte Zeiten von Blendung. Ein einfacher Plan zeigte ein Potenzial: Das Treppenauge konnte Licht tiefer ziehen, wenn eine tragende Wand mit Sturz geöffnet würde. Ziel war weniger Laufstrecke für Wärme, mehr Aufenthaltsqualität in der Mitte und eine klarere Zonierung. Das Budget reichte nicht für alles – also priorisierten sie Eingriffe, die Lichtwege und Masse zuerst aktivierten.
Sie entfernten dichte Teppiche entlang der Südfenster, polierten den Estrich, setzten eine halbhohe Lehmwand als thermischen Puffer und ergänzten außen schmale Lamellen. Eine Glastür mit matter Mittelfläche verband Flur und Wohnraum, ohne Privatsphäre zu verlieren. Regale rückten aus Sonnenstreifen, Sofas wanderten in die tiefere Zone. Ein ausklappbarer Tisch lagert jetzt im warmen Band. Alles wirkte unspektakulär, doch die Summe der kleinen Schritte formte ein stilles, schlüssiges Energiesystem.
Gute Lichtqualitäten schaffen Kontraste, ohne Netzhaut zu strapazieren. Lichtlenkung über Decken, matte Oberflächen in Blickrichtung und gezielte Verschattung an Westfenstern halten Reflexe niedrig. Arbeitsflächen erhalten vertikale Beleuchtungsstärken über indirekte Wege, sodass Gesichter freundlich modelliert werden. Wer Spiegel gegenüber der Sonne vermeidet und stattdessen diagonale Achsen nutzt, reduziert harte Kanten. So bleiben Augen länger entspannt, Entscheidungen klarer, und Bildschirme brauchen weniger künstliche Unterstützung, was wiederum Energie spart.
Gute Lichtqualitäten schaffen Kontraste, ohne Netzhaut zu strapazieren. Lichtlenkung über Decken, matte Oberflächen in Blickrichtung und gezielte Verschattung an Westfenstern halten Reflexe niedrig. Arbeitsflächen erhalten vertikale Beleuchtungsstärken über indirekte Wege, sodass Gesichter freundlich modelliert werden. Wer Spiegel gegenüber der Sonne vermeidet und stattdessen diagonale Achsen nutzt, reduziert harte Kanten. So bleiben Augen länger entspannt, Entscheidungen klarer, und Bildschirme brauchen weniger künstliche Unterstützung, was wiederum Energie spart.
Gute Lichtqualitäten schaffen Kontraste, ohne Netzhaut zu strapazieren. Lichtlenkung über Decken, matte Oberflächen in Blickrichtung und gezielte Verschattung an Westfenstern halten Reflexe niedrig. Arbeitsflächen erhalten vertikale Beleuchtungsstärken über indirekte Wege, sodass Gesichter freundlich modelliert werden. Wer Spiegel gegenüber der Sonne vermeidet und stattdessen diagonale Achsen nutzt, reduziert harte Kanten. So bleiben Augen länger entspannt, Entscheidungen klarer, und Bildschirme brauchen weniger künstliche Unterstützung, was wiederum Energie spart.
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